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Meldungen

Corona-bedingte Besonderheiten im internationalen Güterverkehr

Der Weltdachverband der Straßentransportwirtschaft " International Road Transport Union (IRU)" informiert über die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Güterkraftverkehr. Hier finden Sie den Link zur Liste der Einschränkungen, geordnet nach Ländern: https://www.iru.org/resources/tools-apps/flash-info. Diese Information ist in englischer Sprache.

In deutscher Sprache werden die Informationen zu den wichtigsten Ländern, durch den BGL gemeinsam mit DSLV, BWVL, AMÖ und BIEK hier bereitgestellt:

Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete durch das Auswärtige Amt, BMG und BMI finden Sie hier: http://bit.ly/RKI_2HND8nc

Belgien (Stand 10.03.2021)

Seit dem 8.3.2021 müssen Lkw-Fahrer im Güterverkehrs das belgische "Public Health Passenger Locator Form" auch bei Aufenthalten von mehr als 48 h in Belgien nicht mehr ausfüllen. Bereits seit 19.02.2021 muss das Formular „Business travel abroad“ von Lkw-Fahrern auch bei
Aufenthalten über 48 h nicht mehr benutzt werden.


Die Durchführung eines Lkw-Transports zählt als „triftiger Grund“, der Reisen auf belgischem Gebiet auch über den 27.01.2021 hinaus möglich macht (Nachweis z.B. per CMR-Frachtbrief.) Fahrer, die aus
dienstlichen Gründen aus roten oder orangefarbenen Zonen nach Belgien einreisen, müssen sich bei ihrer Einreise nach Belgien weder einem Test unterziehen noch Quarantänemaßnahmen durchführen.

Lkw-Fahrer sind zudem von der nächtlichen Ausgangssperre ausgenommen, müssen jedoch eine entsprechende Bescheinigung des Arbeitgebers mitführen, z.B. "Certificate for International Transport
Workers" gemäß Annex 3 der EU Green Lanes Guideline, vgl.
http://www.bgl-ev.de/images/corona/cfitw.pdf oder den CMRFrachtbrief für die laufende Beförderung.

Dänemark (Stand 09.06.2021)

Die Durchführung von Gütertransporten ist ein triftiger Grund, der zur Einreise nach Dänemark berechtigt. Lkw-Fahrer sind auch von allen
Testerfordernissen vor und bei der Einreise ausgenommen. Da es gelegentlich dennoch zu Problemen mit Kontrollpersonal kommt,
empfiehlt der Verband ITD, dass Fahrer auf den Link https://en.coronasmitte.dk/rules-and-regulations/entry-intodenmark/legal-requirements-upon-entry/new-mandatory-testing-andisolation-requirements (dort Ausführungen unter “persons who enter Denmark for the purpose of freight transport“) verweisen, bzw. – im
Fall eines reinen Transits durch Dänemark – auf diesen Link (dort unter Exemptions from the requirement to present a negative COVID-19
test, erster Spiegelstrich).

Durch die „gelbe“ Einstufung Deutschlands seit 05.06.2021 entfällt seit diesem Datum für Personen mit Wohnsitz in Deutschland die Pflicht zur 10-tägigen Selbstisolation. Damit entfällt auch die Pflicht von Fahrern mit Wohnsitz in Deutschland, sich – z.B. in der Kabine – selbst zu isolieren, solange kein Transport in Dänemark durchgeführt wird.

Die Einreise über die deutsch-dänische Landesgrenze ist wieder an allen Grenzübergängen möglich.

Deutschland (Stand 19.05.2021)

Anmeldepflicht:
Fahrer im grenzüberschreitenden Güterverkehr, die sich in den 10 Tagen vor Einreise in einem “normalen“ Risikogebiet oder einem
Hochinzidenzgebiet aufgehalten haben, sind bei Anwendung zureichender Hygienekonzepte von der digitalen Anmeldung unter
DEA freigestellt. Bei Voraufenthalten in Virusvariantengebieten gilt dagegen auch für Lkw-Fahrer weiterhin die Anmeldepflicht.

Test-/Nachweispflicht:
Fahrer im grenzüberschreitenden Güterverkehr, die sich in den 10 Tagen vor Einreise in einem „normalen“ Risikogebiet aufgehalten haben, sind bei Anwendung zureichender Hygienekonzepte von der Nachweispflicht freigestellt. Bei Voraufenthalten in Hochinzidenz- gebieten während der letzten 10 Tage vor Einreise müssen Lkw- Fahrer nur bei Aufenthalten über 72 h einen negativen Test vorlegen (vor Einreise zu absolvieren; PCR-Test max. 72 h, ein Schnelltest max. 48 h alt), alternativ ein Impf- oder Genesenennachweis. Bei Vorauf- enthalten in Virusvariantengebieten während der letzten 10 Tage vor Einreise gilt auch für Lkw-Fahrer durchgängig die Nachweispflicht (vor Einreise zu absolvieren; PCR-test max. 72 h, Schnelltest max. 24 h alt; Impf- oder Genesenennachweis nicht ausreichend).

Absonderungspflicht:
Sofern sich Fahrer im grenzüberschreitenden Güterkraftverkehr in den letzten 10 Tagen vor Einreise in einem „normalen“ Risikogebiet
oder einem Hochinzidenzgebiet aufgehalten haben, sind sie von der Absonderungspflicht freigestellt. Sofern sie sich in einem
Virusvariantengebiet aufgehalten haben, unterliegen sie der Absonderungspflicht im Fall von Aufenthalten von mehr als 72 h.

Infos zur Einstufung von Ländern als Risiko-, Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet finden Sie unter RKI-Länderübersicht

Finnland  (Stand 10.02.2021)

Nach Angaben des finnischen Verbandes SKAL sind Fahrer von internationalen gewerblichen Straßentransporten und Umzugstransporten ausgenommen

  • von der Pflicht zur Vorlage einer Erklärung des Arbeitgebers über einen triftigen, unaufschiebbaren Einreisegrund
  • von der Notwendigkeit einer Anmeldung unter https://www.finentry.fi/en/

Das Vorliegen eines internationalen gewerblichen Straßentransportes ist mittels der üblichen Unterlagen (CMR-Frachtbrief, EU-Lizenz...) nachzuweisen.

Frankreich (Stand 02.06.2021)

Fahrer von Güter- und Personentransporten sind von der generellen Testpflicht bei Einreise nach Frankreich nicht betroffen. Sie müssen
lediglich das ausgefüllte "Certificate for International Transport Workers" gemäß Annex 3 der EU Green Lanes Guideline, vgl.
http://www.bgl-ev.de/images/corona/cfitw.pdf mitführen. Auch von Ausgangssperren sind sie freigestellt, benötigen jedoch in
diesem Fall das vom Arbeitgeber auszufüllende Formular "Justificatif de Déplacement Professionnel". Sie finden das Formular unter 
Link Justificatif de deplacement professionnel.
 

WICHTIG:

Sonderregelungen gelten bei der Einreise nach Frankreich von Fahrern aus dem Vereinigten Königreich sowie aus Irland.
Bei der Einreise aus Irland nach Frankreich unterliegen auch Fahrer einer Testpflicht (PCR- oder Schnelltest), sofern der Aufenthalt 48 h überschreitet. Die Tests müssen noch vor Einfahrt in die Terminals IRL absolviert werden. Verzeichnisse der kostenlosen Testmöglichkeiten für Fahrer in IRL finden Sie in diesem Dokument unter den Informationen zu Irland.
Für Lkw-Fahrer, die aus Großbritannien kommend nach Frankreich einreisen, besteht seit dem 31.05.2021 keine Testpflicht mehr.
Sowohl für ein Einreisen nach Frankreich aus Irland als auch aus dem VK gilt jedoch weiterhin: Lkw-Fahrer müssen zusätzlich zu dem o.g.
„Certificate for International Transport Workers“ auch eine Eidesstattliche Erklärung ausfüllen und mitführen: Link Eidesstattliche Erklärung

Durch die Rückstufung Frankreichs zum „normalen“ Risikogebiet seit 23.05.2021 sind für Fahrer im Güterkraftverkehr, die sich in den 10 Tagen vor Einreise nach Deutschland in Frankreich aufgehalten haben, keine deutschen Einreisebeschränkungen mehr zu beachten.

Griechenland (Stand 02.06.2021)

Die Einreise für Lkw-Fahrer ist aktuell über folgende Land Grenzübergänge möglich:

  • Promachonas (GR-BUL) und Ormenio (GR-BUL): rund um die Uhr an allen Tagen der Woche (24/7)
  • Evzoni (GR-MKD), Kipi (GR-TUR), Exohi (GR-BUL), Nimfea (GRBUL): jeweils von 07:00 – 23:00 Uhr
  • Kakavia (GR-ALB): 07:00 – 19:00 Uhr

Bei der Einreise über die o.g. Landgrenzübergänge sind Lkw-Fahrer mittlerweile vom Erfordernis der Online-Voranmeldung im Passenger Locator Form (PLF) unter https://travel.gov.gr/#/ und des Vorweisens des entsprechenden QR-Codes befreit. Diese zunächst bis 24.05.2021 befristete Neuregelung wurde verlängert, wie der griechische Verband OFAE bestätigt. Bei der Einreise nach Griechenland auf dem Seeweg müssen dagegen auch Lkw-Fahrer weiterhin eine PLF-Anmeldung vornehmen und den QR-Code nachweisen.
Wie auch bisher schon sind Lkw-Fahrer von der Vorlage eines negativen COVID-19-PCR-Tests grundsätzlich ausgenommen. Einreisende Personen (auch Lkw-Fahrer) werden stichprobenartig Schnelltests unterzogen.
Bei der Einreise von Italien mit der Fähre werden alle Einreisenden in Patras und Igoumenitsa einem Schnelltest unterzogen. Lkw-Fahrer können trotz des Lockdowns in Griechenland arbeiten. Sie weisen ihre Fahrtätigkeit durch CMR-Frachtbrief und Bestätigung des Arbeitgebers nach, z.B. "Certificate for International Transport Workers" gem. Annex 3 EU Green Lanes Guideline (vgl. www.bgl- ev.de/images/corona/cfitw.pdf )

Großbritannien / Vereinigtes Königreich (Stand 02.06.2021)

Auch Fahrer und begleitendes Personal müssen wie alle anderen Einreisenden eine Anmeldung mittels Passenger Locator Form Link Passenger Locator form 
vornehmen. Von Auflagen zur COVID-19-Tests vor Einreise nach GB und Selbstisolation sind Fahrer ausgenommen,
Link www.gov.uk . Sie müssen zu diesem Zweck allerdings nachweisen, dass die Einreise nach Großbritannien Bestandteil ihrer Arbeit ist
(formloses Schreiben des Arbeitgebers CMR-Frachtbrief, EU-Lizenz...). Das "Certificate for International Transport Workers" gemäß Annex 3
der EU Green Lanes Guideline, vgl. http://www.bglev.de/images/corona/cfitw.pdf , ist mitzuführen. 

Seit dem 06.04.2021 müssen sich Lkw-Fahrer bei Aufenthalten von mehr als 48 h im VK einem COVID-19-Test bei einem der britischen Testzentren unterziehen, und zwar vor Ablauf des 2. Tages nach der Einreise ins VK. Bei längeren Aufenthalten im VK wird dann alle weitere 72 h ein weiterer Test fällig, also typischerweise am 5. und 8. Tag ab Einreise.
Bei Aufenthalten von weniger als 48 h besteht für Lkw-Fahrer auch weiterhin keine Testpflicht für ihren Aufenthalt im VK.
Für alle nicht-britischen Fahrer gilt zudem seit dem 06.04.2021: Sie müssen für die Dauer ihres Aufenthalts im VK eine Selbst-Isolierung in ihrer Kabine durchführen, die sie nur aus unerlässlichen Gründen wie dem Erwerb von Lebensmitteln, Toilettenbesuchen oder beschränkter sportlicher Bestätigung etc. verlassen dürfen.

Beachten Sie bitte für Ihre Rückreise aus GB die Einreise- beschränkungen in Frankreich, den Niederlanden und Dänemark für aus Irland zurückkehrende Personen! Testzentren für nach den o.g. britischen, französischen, dänischen oder niederländischen Vorschriften testpflichtige Lkw-Fahrer finden Sie unter dem Link Testzentren.

ACHTUNG: Nach deutscher Klassifizierung wird GB seit dem 23.05.2021 wieder als Virusvariantengebiet eingestuft – vgl. zu den resultierenden Beschränkungen für Lkw-Fahrer unter „Deutschland“.

Irland (Stand 02.06.2021)

Lkw-Fahrer müssen bei einer Einreise in Durchführung ihrer Arbeitstätigkeit das Passenger Locator Form nicht ausfüllen. Auch von
allen Auflagen zur 14-tägigen Selbstisolation sowie der Vorlage eines negativen PCR-Tests bei der Einreise sind "international Transport
Workers, including workers in aviation, maritime and road haulage sectors" ausgenommen, vgl.
https://www.gov.ie/en/publication/b4020-travelling-to-ireland-duringthe-covid-19-pandemic/#categories-of-passengers-not-requested-torestrict-their-movements-on-arrival sowie
https://www.gov.ie/en/publication/2dc71-level-5/#travel-restrictions Ein "Certificate for International Transport Workers" gem. Annex 3 EU
Green Lanes Guideline (vgl. http://www.bglev.de/images/corona/cfitw.pdf) ist zum Nachweis der Fahrereigenschaft mitzuführen.
 

Beachten Sie bitte für Ihre Rückreise aus IRL die Einreisebeschränkungen, die Frankreich und die Niederlande wegen
der in GB grassierenden neuen Variante des Coronavirus eingeführt haben!!! Kostenlose Testmöglichkeiten für Fahrer, die Irland in
Richtung Frankreich / Niederlande / Deutschland verlassen möchten, entnehmen sie bitte der Website
https://www.gov.ie/en/publication/dbb45-covid-19-tests-for-hgvdrivers-travelling-to-france-certain-other-countries/#where-can-i-geta-free-covid-19-antigen-test-in-ireland Die irischen Behörden empfehlen zur Vermeidung von Wartezeiten, einen Termin für die Tests zu vereinbaren. 

Für Lkw-Fahrer sind auch im Fall von Aufenthalten in den drei irischen „normalen“ Risikogebieten (Regionen „Border“, Dublin“, Mid-East“) währen der letzten 10 Tagen vor Einreise nach Deutschland keine deutschen Einreisebeschränkungen zu beachten.

Italien (Stand 02.06.2021)

 

Betriebsnotwendiges Personal in Verkehrsmitteln und reisendes Personal sind grundsätzlich von einer Quarantänepflicht ausgenommen

Besatzungen von Verkehrsmitteln (also auch Lkw-Fahrer) sind von Verpflichtung der Abgabe einer elektronischen Einreiseanmeldung (digital Passenger Locator Form (dPLF)) ausgenommen. Die bisherige obligatorische Eigenerklärung in Papierform entfällt für diesen Personenkreis.
Von der Ausgangssperre sind beruflich bedingte Ortswechsel, wie z.B. von Lkw-Fahrern, im Rahmen ihrer Tätigkeit ausgenommen. Ebenso bei Einfahrten in die roten bzw. orangen Zonen. Es wird empfohlen eine Eigenerklärung mitzuführen. https://www.interno.gov.it/sites/default/files/2020- 10/modello_autodichiarazione_editabile_ottobre_2020.pdf Personen, die aus dem Ausland nach Italien einreisen, müssen eine Meldung per E-Mail bei der für die Einreiseregion zuständigen Gesundheitsbehörde (Dipartimento di prevenzione dell’azienda sanitaria locale) abgeben. Covid-19 - Numeri verdi regionali (salute.gov.it)

Liechtenstein (Stand 28.10.2020)

keine Beschränkungen

Luxemburg (Stand 28.10.2020)
Keine Beschränkungen


Malta (Stand 02.06.2021)
Auf Nachfrage bei der maltesischen Gesundheitsbehörde wird bestätigt, dass es für keine Berufsgruppe eine Ausnahme bezüglich der Erfordernis der Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses gibt. Egal, ob die Einreise per Flugzeug oder eine Fähre erfolgt, muss entweder ein negatives Ergebnis eines PCR-Tests vorgelegt werden, der innerhalb der letzten 72 Stunden vor Einreise nach Malta vorgenommen wurde oder alternativ kann eine Testung im Fährhafen in Malta erfolgen. Dort kann die Reise dann allerdings erst fortgesetzt werden, wenn das Testergebnis vorliegt. Wer bei Einreise nach Malta keinen PCR-Test aus dem Ausland vorweisen kann und sich weigert, einen COVID-19-Test vor Ort vornehmen zu lassen, muss sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben.


Niederlande (Stand 02.06.2021)

Personen, die notwendige Güterverkehre durchführen sind von der Quarantäne und Testpflicht ausgenommen.

Beachten Sie für Ihre Rückreise aus oder durch die Niederlande, dass die Niederlande gemäß der Einstufung des RKI seit 30.05.2021 nicht mehr als Hochinzidenzgebiet gilt!

Norwegen (Stand 06.01.2021)

Personen, die "unbedingt erforderliche" Güter- und Personenbeförderungen durchführen, sind während der Arbeitszeit von der Quarantäne befreit, sofern keine Zeit für einen
negativen Covid-19-Test besteht. Allerdings müssen Personen die Güterverkehr durchführen, eine Online-Einreiseanmeldung abgeben https://www.regjeringen.no/en/topics/koronavirus-covid-19/self-declaration-formfor-persons-who-are-to-undergo-entry-quarantine/id2791503/. Es ist zu beachten, dass auch Personen, die im Fahrzeug schlafen, sich anmelden müssen. Es genügt die Angabe der Postleitzahl des Ortes, an dem sich das Fahrzeug zur Ruhezeit aufhält

Österreich (Stand 02.06.2021)

Personen, die zur Aufrechterhaltung des Güter- und Personenverkehrs dürfen ohne Einschränkungen (d.h. ohne Quarantäne- und Testpflicht) einreisen (bzw. wiedereinreisen). Diese Personen sind auch von der Verpflichtung des Ausfüllens eines Pre-Travel-Clearance-Formulars ausgenommen.

Ausnahme von der Quarantänepflicht für andere Personen, die zu beruflichen Zwecken einreisen (also Personen, die nicht zur Aufrechterhaltung des Güter- und Personenverkehrs einreisen). Für diese Personen ist die Einreise mit einem ärztlichen Zeugnis möglich, das einen negativen PCR-Test auf SARS-CoV-2 oder Antigen-Test auf SARS-CoV-2 bestätigt und die Testung nicht länger als 72 Stunden zurückliegt. 

Es wird empfohlen, einen ausgefüllten Annex 3 EU Green Lanes Guideline mitzuführen. http://www.bglev.de/images/corona/cfitw.pdf.

Polen (Stand 02.6.2021)

Aus polnischer Sicht ist der internationale Güterverkehr weiterhin uneingeschränkt möglich.

Mehr Informationen über die Einreiseregeln sowie über die Einreisebeschränkungen an den EU-Außengrenzen finden Sie auf Polnisch, Englisch, Russisch und Ukrainisch auf der Internetseite des polnischen Grenzschutzes: www.strazgraniczna.pl/pl/cudzoziemcy/covid-epidemia-koronawi und unter +48 22 500 4000 (Mo.-Fr. 8:15-16:15, Sprache: Polnisch, Englisch, Russisch).

Polen ist aus deutscher Sicht seit dem 21. März 2021 als Risitkobebiet eingestuft.

Portugal (Stand 24.03.2021)

Für Berufskraftfahrer gibt es keine Beschränkungen. Zu der Situation der portugiesischen Rastplätze findet man Infos unter folgendem Link: https://imtip.maps.arcgis.com/apps/webappviewer/index.html?id=56631da99a2846b2ba4442cde9383443

Rumänien (Stand 10.02.2021)

Von der Testpflicht (siehe rechts) sind u.a. folgende Personen befreit:

  • LKW-Fahrer (zulässige Höchstkapazität von über 2,4 Tonnen).
  • Fahrer (…), die beruflich aus dem Aufenthaltsland in ein anderes EU-Mitgliedsland oder aus einem EU-Mitgliedsland in ihr Aufenthaltsland reisen, ungeachtet davon, ob die Reise individuell oder auf eigene Rechnung erfolgt.
  • Piloten und Flugzeugbesatzungen.
  • verschiedene Kategorien von Schiffsbesatzungen.

Fahrer ohne Krankheitssymptome unterliegen nicht den Isolationsmaßnahmen zu Hause/unter Quarantäne, sofern der Arbeitgeber die einzelnen Schutzmaterialien gegen COVID-19 bereitstellt. 

Denselben Regeln unterliegen Fahrer von Güterfahrzeugen über 2,4 Tonnen, die sich im Interesse der Ausübung des Berufs aus Rumänien in einem anderen Mitgliedstaat der EU oder aus einem anderen Staat der EU nach Rumänien als Wohnsitzstaat bewegen, unabhängig davon, ob die Fahrt an Bord des Güterfahrzeugs oder auf individuelle Weise oder auf eigene Rechnung erfolgt. Sie müssen beim Eintritt in Rumänien, eine vom Arbeitgeber übernommene Arbeitnehmerbescheinigung präsentieren. 

Die Straßengrenzen sind uneingeschränkt geöffnet. Fahrer von Fahrzeugen über 2,4 t sind verpflichtet, am Grenzübergang über individuelle Schutzmittel wie Desinfektionsmittel, Mund- und Nasenschutz zu verfügen sowie über Dokumente, die die Reiseroute bis zum Ziel bestätigen. Rumänien hat 5 Transit-Routen für Gütertransporte festgelegt: http://www.mt.gov.ro/web14/spatiulmedia/comunicate-de-presa/2881-23032020 Die aktuelle durchschnittliche Wartezeit an den Grenzstellen für den Straßenverkehr ist unter www.politiadefrontiera.ro abrufbar.

Schweden (17.03.2021)

Schweden ist aus deutscher Sicht seit dem 6. Juni 2021 wieder als Risikogebiet (zuvor Hochinzidenzgebiet) eingestuft. Daher gelten für Transportmitarbeiter weder Anmelde- noch Testpflicht, wenn sie aus Schweden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen.
Aus schwedischer Sicht (siehe rechts) sind u.a. (…) Personal des Güterund Warenverkehrs sowie des Transportsektors, Grenzpendler (letztere müssen einmal pro Woche einen Test vornehmen lassen), Seefahrer (…) vom Erfordernis der Vorlage eines negativen COVID-19-Tests grundsätzlich ausgenommen. Die Gesundheitsbehörde empfiehlt auch diesem Personenkreis, sich vor oder bei der Einreise testen zu lassen und für sieben Tage abzusondern. Weitere Informationen zum Testerfordernis veröffentlicht die schwedische Regierung hier: https://www.government.se/press-releases/2021/02/negative-covid19-test-required-for-entry-into-sweden/
Die schwedische Polizeibehörde stellt keine Arten von Vorabgenehmigungen und es ist nicht möglich, im Voraus eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen. Die Entscheidung in jedem einzelnen Fall wird bei der Ankunft an der Grenzkontrollstelle getroffen. Es sind Fälle bekannt bei denen Fahrer an der Grenze abgewiesen wurden, weil sie keinen negativen Corona-Test vorweisen konnten, obwohl sie im Grundsatz von der Testpflicht ausgenommen sind. Bitte melden Sie Fälle bei denen Schweden die Einreise verweigert bei Ihrem jeweiligen Verband! Weitere Informationen zu Ausnahmetatbeständen:
https://polisen.se/en/the-swedish-police/the-coronavirus-and-theswedish-police/travel-to-and-from-sweden/

Schweiz (Stand 02.06.2021)

Personen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit grenzüberschreitend Güter oder Personen befördern sind von der von der Pflicht, das Einreiseanmeldeformular auszufüllen ebenso wie von der Quarantäne- und Testpflicht ausgenommen.

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche- epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel- cov/empfehlungen-fuer-reisende/quarantaene-einreisende.html#- 1186482803

Beim Straßenverkehr hat es teilweise Wartezeiten an den Grenzen gegeben. Deshalb hat der Zoll sogenannte «green lanes» eingeführt. Diese sind für den Transport von versorgungsrelevanten Gütern reserviert und bleiben auch während der normalen Lage in Kraft. (Eidg. Zollverwaltung, Richtlinie 10-27 Benutzung von vorrangigen Fahrspuren im Straßenverkehr (sogenannte «Green Lanes») für bestimmte Warenkategorien).
Der Güterverkehr innerhalb der Schweiz funktioniert ohne Einschränkungen.

Slowakei (Stand 14.04.2021)

Die Slowakei ist seit dem 11. April wieder als Risikogebiet (zuvor Hochinzidenzgebiet) eingestuft. Daher gelten für Transportmitarbeiter weder Anmelde- noch Testpflicht, wenn sie aus der Slowakei in die Bundesrepublik Deutschland einreisen.

Weiterhin ist Fahrern im Bereich Gütertransporte, die aus anderen Ländern zwecks Ausübung eines Transports in die Slowakei einreisen oder durch die Slowakei transitieren, die Einreise in die Slowakei zur Ausübung ihrer Tätigkeit ohne Auflagen (ohne neg. PCR-Testergebnis) möglich. Dasselbe gilt für Piloten, Besatzung von Flugzeugen oder anderes Flugpersonal, Besatzung von Cargo-Schiffen, Lokführer, Wagenmeister, Zugpersonal und Begleitpersonal im Bahn-CargoVerkehr, Fahrer und Besatzung von Gesundheitsdienstfahrzeugen sowie Fahrer von Bestattungsdiensten. Die Mitführung des Annex-3 Formulars der Green Lane Leitlinie der EU wird dringend empfohlen.
https://www.mindop.sk/uploads/extfiles/doprava/cesta/scd/info%20n a%20SDU/Revidovany%20certifikat%20- %20osvedcenie%20pre%20pracovnikov/Bescheinigung%20f%C3%BCr%20Besch%C3%A4ftigte%20im%20internationalen%20Verkehrswesen% 20DE.pdf 

Fahrer sind angewiesen, während des Be- und Entladens von Waren Masken zu tragen und den direkten Kontakt mit dem Personal auf das Minimum zu begrenzen. Das Fahrzeug sollte mit Gummihandschuhen und mit antibakteriellem Gel zum regelmäßigen Händewaschen ausgestattet sein.

Slowenien (02.06.2021)

Slowenien ist aus deutscher Sicht seit dem 23. Mai 2021 wieder als Risikogebiet (zuvor Hochinzidenzgebiet) eingestuft. Daher gelten für Transportmitarbeiter weder Anmelde- noch Testpflicht, wenn sie aus Slowenien in die Bundesrepublik Deutschland einreisen.

Aus slowenischer Sicht ist der Güterverkehr von der Testpflicht bei der Einreise nach Slowenien ausgenommen. Der Güterverkehr läuft über alle offenen Grenzübergänge zur Republik Slowenien reibungslos, solange die entsprechende Dokumentation (Bestellungsunterlagen, Lieferscheinpapiere, Reisepass bzw. Personalausweis des Fahrers sowie Nachweis des Arbeitsverhältnisses) vorhanden ist.

Mehr Info unter: https://www.gov.si/en/topics/coronavirus-disease- covid-19/border-crossing/


Spanien (Stand 02.06.2021)

Spanien ist seit dem 21. Februar 2021 wieder als Risikogebiet (zuvor Hochinzidenzgebiet) eingestuft. Daher gelten für Transportmitarbeiter
weder Anmelde- noch Testpflicht, wenn sie aus Spanien in die Bundesrepublik Deutschland einreisen.
Ausgenommen von der Einstufung als Risikogebiet sind inzwischen:

  • Balearen (seit 14. März 2021)
  • Murcia (seit 14. März 2021)
  • Valencia (seit 14. März 2021)
  • Galicien (seit 21. März 2021)
  • Kastilien (seit 18. April 2021)
  • Kanarische Inseln (seit 16. Mai 2021)
  • Ceuta (seit 16. Mai 2021)
  • Extremadura (seit 23. Mai 2021)
  • Asturien (seit 23. Mai 2021)
  • Kantabrien (seit 30. Mai 2021)
  • Kastilien La Mancha (seit 30. Mai 2021)

In Lkw müssen Masken ab einer Zwei-Mann-Besatzung getragen werden. In der autonomen Region Galizien gilt eine Meldepflicht innerhalb von 24 Stunden bei der regionalen Gesundheitsbehörde für Fahrer, die sich 14 Tage vor ihrer Einreise in Krisenregionen oder Ländern aufgehalten haben. Online über: https://coronavirus.sergas.gal/viaxeiros/Rexistro.aspx?ling=en

Tschechische Republik (Stand 02.06.2021)

Tschechien ist seit dem 2. Mai 2021 wieder als Risikogebiet (zuvor Hochinzidenzgebiet) eingestuft. Daher gelten für Transportmitarbeiter weder Anmelde- noch Testpflicht, wenn sie aus der Slowakei in die Bundesrepublik Deutschland einreisen.

Die Einreise von Fahrern, die mit internationalen Transporten von Gütern befasst sind, ist ohne Beschränkungen möglich. Es ist ein Nachweis mitzuführen, dass der Fahrer im gewerblichen Güterverkehr tätig ist: https://www.mvcr.cz/soubor/confirmation-form-for-internationaltransport-workers-cz-en.aspx
Das Fahrzeug muss der Fahrzeugkategorie N zugehören. Die Ausnahme beschränkt sich auf den Fahrer. Mitfahrendes Personal ist nicht ausgenommen. Quelle: https://www.mvcr.cz/docDetail.aspx?docid=22241909&doctype=ART

Für Beschäftigte im internationalen Personen- und Güterverkehr, Diplomaten und Beschäftigte internationaler Organisationen, die in Tschechien akkreditiert sind gelten bei Einreise nach Tschechien jeweils Ausnahmen von der Melde-, Test sowie der Quarantänepflicht (siehe rechts).

Ausnahmen gelten auch für Geimpfte und für Personen die innerhalb der letzten 90 Tage an COVID-19 erkrankt waren und hierüber ein ärztliches Attest vorlegen können.

Ungarn (Stand 02.06.2021)

 

Der Güter- bzw. Warentransport muss mit den entsprechenden Begleitdokumenten ausgewiesen sein. Diese sind grundsätzlich ein CMR bzw. eine Rechnung, oder bei firmeninternen Warenbewegungen ein entsprechend ausgestellter Frachtbrief oder Lieferschein. Zudem sollte beachtet werden, dass sich der Güterverkehr grundsätzlich auf eine Person, den Fahrer bezieht. Wenn Begleitpersonen aus geschäftlichen oder wirtschaftlichen Zwecken nach HU mit einreisen, sind diese als Geschäftsreisende von den ungarischen Einreisebeschränkungen ebenfalls ausgenommen. Als Nachweis des geschäftlichen oder wirtschaftlichen Zwecks ist zu empfehlen das folgende zweisprachige Formular für Geschäftsreisen der WKO zu verwenden: https://www.wko.at/service/aussenwirtschaft/zweisprachiges- formular-geschaeftsreisen.docx
Der ungarische Transportverband MKFE hat darüber hinaus mitgeteilt, dass Gütertransporte von und nach Ungarn sowie der Transit durch Ungarn ohne jegliche Einschränkungen möglich seien. Dabei seien auch keine Transitrouten mehr vorgeschrieben.

 

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